Dienstag, Dezember 23, 2008
Battlestar Galactica - das Ende naht.
Nach furchtbaren 14 Tagen weil Sebastian schlimm krank war und ich dadurch einen ziemlichen Rückfall hatte, melde ich mich hier nun wieder in eigener Sache zu Wort.
Ja, durch die Krankheit wurde ich ein ziemlicher Serienjunkie. Ich schau mir im Moment alles an, was ich in die Finger kriege und ich muss mir leider selbst eingestehen, dass ich inzwischen schon wieder ganz schön abgebrüht bin, was TV Serien angeht. Damit meine ich, dass mich im Moment nichts so leicht schockt oder bewegt. Ich habe das Gefühl, dass sich inzwischen auch bei den neuen Serienkonzepten viel wiederholt, man bekommt ein Gefühl für gute und schlechte Geschichten.
Wenn ich so zurückdenke begann alles mit "24";
Diese Serie läutete für mich eine neue Ära ein.
Sie brach mit allen bisherigen Regeln, hatte ein ungewöhnliches Format und toppte alles, was man bisher an Spannung kannte.
24 wurde dann gejagt von LOST; Obwohl LOST selbst für mich bis Folge 10 Startschwierigkeiten hatte, ist die Geschichte um den Flugzeugabsturz und der mysteriösen Insel immer noch packend. Es kamen dann Serien wie Six Feet Under und Dexter, die nicht mit immenser Spannung, aber mit wirklich guten Charakteren aufwarten konnten. Und netten Geschichten, wie sie das leben so schreibt. Es menschelt einfach so in diesen Serien, und das mag ich.
Dann kam für mich persönlich eine Serie, die alles vorherige vergessen lies und bis jetzt unangefochten auf dem ersten Platz steht. Die Rede ist von Battlestar Galactica. Es geht in BSG weniger um SciFi wie man es kennt. Es gibt kaum Technogebabbel, dass eh keiner versteht. Es geht um den verzweiftelten Kampf der letzten 45.000 Menschen .. ums nackte Überleben.
Vor einigen Monaten beschwerte ich mich bei einem guten Freund, dass es keine guten SciFi Serien mehr gab. Seit STAR TREK *Deep Space Nine* war SciFi tot und alles was im TV lief, war meiner Meinung nach billige low budget Kost, die nicht weiter erwähnenswert ist. Schrott. Müll. Schund.
Dann kam die Erleuchtung.
Am 16ten Januar geht die Serie in die letzte Season. Alle paar Tage gibt es inzwischen von den Produzenten ein paar Teaser und Hinweise auf DIE Frage des Jahrtausends: Wer ist der letzte Zylone ? Was will er, was plant er?
Ich sehe dem ganzen mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen.
Zum einen ist es einfach super, dass die Serie sich NIE verzettelt hat.
Es wird mit genau so einem Knall enden, wie sie begonnen hat.
Die Frage ist dann nur.. was kommt danach ?
Sicher - die Prequel Serie ist geplant, wird bestimmt eine ganz tolle Geschichte.
Eben auch, weil einer der 24 Macher mit an Bord ist.
Aber es ist eben kein Battlestar Galactica mehr. FRAK !
So say we all.
Christian

Ja, durch die Krankheit wurde ich ein ziemlicher Serienjunkie. Ich schau mir im Moment alles an, was ich in die Finger kriege und ich muss mir leider selbst eingestehen, dass ich inzwischen schon wieder ganz schön abgebrüht bin, was TV Serien angeht. Damit meine ich, dass mich im Moment nichts so leicht schockt oder bewegt. Ich habe das Gefühl, dass sich inzwischen auch bei den neuen Serienkonzepten viel wiederholt, man bekommt ein Gefühl für gute und schlechte Geschichten.
Wenn ich so zurückdenke begann alles mit "24";
Diese Serie läutete für mich eine neue Ära ein.
Sie brach mit allen bisherigen Regeln, hatte ein ungewöhnliches Format und toppte alles, was man bisher an Spannung kannte.
24 wurde dann gejagt von LOST; Obwohl LOST selbst für mich bis Folge 10 Startschwierigkeiten hatte, ist die Geschichte um den Flugzeugabsturz und der mysteriösen Insel immer noch packend. Es kamen dann Serien wie Six Feet Under und Dexter, die nicht mit immenser Spannung, aber mit wirklich guten Charakteren aufwarten konnten. Und netten Geschichten, wie sie das leben so schreibt. Es menschelt einfach so in diesen Serien, und das mag ich.
Dann kam für mich persönlich eine Serie, die alles vorherige vergessen lies und bis jetzt unangefochten auf dem ersten Platz steht. Die Rede ist von Battlestar Galactica. Es geht in BSG weniger um SciFi wie man es kennt. Es gibt kaum Technogebabbel, dass eh keiner versteht. Es geht um den verzweiftelten Kampf der letzten 45.000 Menschen .. ums nackte Überleben.
Vor einigen Monaten beschwerte ich mich bei einem guten Freund, dass es keine guten SciFi Serien mehr gab. Seit STAR TREK *Deep Space Nine* war SciFi tot und alles was im TV lief, war meiner Meinung nach billige low budget Kost, die nicht weiter erwähnenswert ist. Schrott. Müll. Schund.
Dann kam die Erleuchtung.
Am 16ten Januar geht die Serie in die letzte Season. Alle paar Tage gibt es inzwischen von den Produzenten ein paar Teaser und Hinweise auf DIE Frage des Jahrtausends: Wer ist der letzte Zylone ? Was will er, was plant er?
Ich sehe dem ganzen mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen.
Zum einen ist es einfach super, dass die Serie sich NIE verzettelt hat.
Es wird mit genau so einem Knall enden, wie sie begonnen hat.
Die Frage ist dann nur.. was kommt danach ?
Sicher - die Prequel Serie ist geplant, wird bestimmt eine ganz tolle Geschichte.
Eben auch, weil einer der 24 Macher mit an Bord ist.
Aber es ist eben kein Battlestar Galactica mehr. FRAK !
So say we all.
Christian

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