Donnerstag, September 13, 2007

Servus Edi.





Edi. Wenn du das liest, wirst du vielleicht schon weit weg sein --- über dem kleinen Teich in Liverpool. Wünsch dir alles Gute.
Freunde wie dich findet man selten, lass dir das gesagt sein.

Das Foto ist, wie du weisst, von deiner ultimativen Armageddon Party - damals, als wir noch jung waren.

Dein Christian, Lester, Ravitius.. und grosser Bruder...



Waiting at the station,
waiting for the right moves,
waiting in the basement,
waiting for the right cues,
waiting in a daydream,
waiting in the slipstream

waiting...
waiting in the right bars,
waiting in the right shoes,
waiting in a fast car,
waiting in the airports,

waiting for my airmiles,
waiting in slow motion,
coming through the turnstiles.

And if you ever change your mind,
you know I'm not hard to find,
and if you ever need someone...

I'll still be waiting...
Waiting with the orphans, waiting for the bee stings, they tell me that success brings,
waiting in the half light, waiting for your whole life,
waiting for an ideal...a low deal...a no deal, to play your stereotype.
And if you ever find the time,
you know I'm not far behind,
And if you ever need someone...

I'll still be waiting...
just waiting for a friend.
I say it's alright,
It's alright my friend...just waiting.

Mittwoch, September 05, 2007

Buchtipp des Jahres


"Pitschi" Greulich hat einen wiederkehrenden Albtraum: "Peter Greulich, bis zu seiner Pensionierung Leiter der Abt. Öffentlichkeitsarbeit und Marketing von Seppelpeter's Spezialbräu, verstarb am 27.11.2056 in Bamberg-Strullendorf. Seiner Ehefrau Sabine und seinen drei leicht übergewichtigen Söhnen hinterlässt er ein Reihenhaus mit Kiesauffahrt und einen sauber polierten 5er BMW" – Seppelpeter! Ehefrau! Reihenhaus mit Kiesauffahrt! Der Horror trägt den Namen fränkische Provinz. Und heiratswillige Frauen! Als letzter unter Pitschis Freunden schickt sich nun Arne an, unter die Haube zu kriechen, um die Kiesauffahrt zu rechen. Das kann doch nicht alles gewesen sein, meint Pitschi allein auf weiter fränkischer Flur!

Wenn das nicht Satirefutter genug ist für einen hochtourig laufenden Gagproduzenten wie Tommy Jaud. Vollidiot hieß die mehr als erfolgreiche Zauberformel von der Suche des kleinen Mannes nach dem großen Glück. Nun also "Das Zweitbuch", Variationen desselben Themas. Als Lachsalvenlieferant für den kleinen Hunger zwischendurch eignet sich Pitschi, begnadeter Biertrinker, Fettnapftreter und Störenfried bürgerlichen Wohlbehagens allemal.

Allein die Flop-Idee, Arnes "Junggesellenabschied" mit einer aufblasbaren Puppe zu krönen, macht Pitschi Greulich drastisch klar, wie weichgekocht die ehemaligen Saufkumpane inzwischen sind. Und immer sind die Weiber als Spaßbremsen mit ihrem Gemäkel und ihren Versorgungsansprüchen dran schuld, wenn Männerfreundschaften in die Binsen gehen (siehe "Kiesweg" und "Eigenheim"). Schließlich gerät die Hochzeitsfeier durch Pitschis alkoholgesättigte Festrede in heftigste Schieflage (zuvor schickte bereits ein künstlicher Bulle – Pitschis Spaßbeitrag – den Pfarrer für unbestimmte Zeit ins Nirwana). Jetzt brodelts in Bamberg-Strullendorf. Doch warum hat Dauerfreundin Biene bei dem feierlichen Akt so merkwürdig feuchte Augen bekommen? Pitschi schwant Übles. Zu allem Unglück steht auch noch der jährliche "Malle"-Urlaub vor der Tür. Pitschi trifft eine einsame Entscheidung.

Fränkische Seppelpeter-Deppen, Alk, Malle, Kondome, Arschgeweihe, blonde Dummchen, exotische Strapsträgerinnen, gute Freunde. Es grenzte an ein Wunder, wenn aus diesen schlichten Ingredienzen ein gestandener "Sat1-Wochenshow"-Autor und "Ladykracher"-Produzent wie Tommy Jaud keine Funken schlüge.

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Leute. Ich habe dieses Buch jetzt fast halb durch und es ist wirklich ein Dauerbrenner an Lachern. Kaufen - Kaufen - Kaufen :-)