

Als ich ein kleiner Junge war, hatte ich etliche Vorbilder und Helden.
Zwei, die ich wohl nie vergessen werde, sind "Der rote Blitz" und "Batman".
Der Blitz hatte die Fähigkeit, sich furchtbar schnell zu bewegen.
Ich habe immer davon geträumt als Kind, blitzschnell alle meine Hausarbeiten und Hausaufgaben erledigen zu können.
Wie ein "Blitz" bin ich also als ich klein war durch die Wohnung und habe ihn und seinen Stil kopiert. Meistens bin ich kläglich gescheitert an der Geschwindigkeit.
Motor und Motivator war er oft in (sehr) jungen Jahren.
Batman mochte ich, weil er eine Höhle voller Spielzeug hatte, furchtbar reich war, ein cooles Auto fuhr und
nachts(!!!Ja, er durfte alleine Nachts raus!!!) ..über die Dächer von Gotham City schwebte.
Batman war auch der menschlichste aller "Superhelden". Vielleicht mochte ich ihn
auch deshalb so gerne. Weil er "realer" war als alle andern.
Seltsam. Ich habe in letzter Zeit oftmals nachgedacht über Vorbilder und wie sich
das Leben und die Einstellung zu dieser Thematik ändert.
Ich bin im Moment einmal mehr das grösste Vorbild für meinen Sohn, manchmal flitze ich in diesen Tagen wie der Blitz durch unsere Wohnung, um ihn zum lachen zu bringen.
Er lacht und lacht, und wenn er fertiggelacht hat sagt er meist :
"Papa nochmal laufen!"
Wie gut, dass die Batman Nummer noch nicht dran ist. Das könnte richtig ins Geld gehen mit dem Batmobil und der Höhle.Aber was tut man nicht alles!
Bis zum nächsten mal,
Shadow